
Hören Sie auf, mit den einzelnen Lampen herumzuspielen!
Die meisten Ingenieure beginnen auf die gleiche Weise: Sie kaufen ein paar Infrarotlampen mit zwei Glühfäden, besorgen sich passende Halterungen und verbringen einige Stunden damit, alles direkt vor Ort im Werk zusammenzubauen. Das funktioniert gut, wenn es nur um Prototypen geht. Doch sobald man zu einer vollständigen Produktionslinie übergeht, beginnen die Probleme. Die Verwaltung von Dutzenden von separaten Lampen ist eine Qual – das ist ein Engpass, den man eigentlich nicht haben möchte. Deshalb übernehmen wir die Arbeit für Sie. Anstelle einer Kiste mit Einzelteilen bauen wir in unserer Fabrik bereits vorgebogene, integrierte Heizmodule. Sie erhalten somit ein fertiges Produkt – kein „Puzzlespiel“.
Das Geheimnis der Doppelglühfadenlampen
Bei Doppelglühfadenlampen befinden sich zwei Glühfäden in einer Quarzkapsel. Dadurch wird die Wärmestärke pro Quadratmillimeter verdoppelt. So erhalten Sie eine starke Heizleistung, ohne dass eine größere Heizfläche nötig ist. Wenn wir diese Lampen in Kurven biegen müssen, müssen wir sehr genau auf den Abstand zwischen den Glühfäden achten. Wenn wir das falsch machen, entstehen Hotspots. Noch schlimmer: Wenn die Biegung zu stark ist, wird der Quarzkörper beschädigt und die Lampe geht kaputt. Wir haben den Biegungsradius so eingestellt, dass die Lampen auch bei ständiger Erhitzung und Abkühlung keinen Schaden nehmen.
Module gegenüber Einzelkomponenten
Ein fertiges Modul ist viel mehr als nur ein gebogenes Stück Glas. Wir kümmern uns bereits um die Reflektoren, die Befestigungselemente sowie die Verkabelung. Es handelt sich dabei um ein Ersatzteil, das direkt eingesetzt werden kann. Sie müssen keine Zeit mehr mit manueller Justierung und Umrüstungen verschwenden. Wir verwenden Stecker wie R7s oder Sk15 – je nachdem, welche Spannung benötigt wird. Achtung: Hochleistungsmodule ziehen viel Strom. Stellen Sie sicher, dass Ihre Stromversorgung und die Kabel die Belastung aushalten können. Andernfalls kommt es zu Spannungsabfällen, was die Startzeit beeinträchtigt – und das ist ein frustrierendes Problem, das man lösen muss.
Der trade-off
Es gibt jedoch einen Nachteil: Customisierte, gebogene Module sind zwar hervorragend geeignet, um Wärme an zylindrische Bauteile zu leiten – doch sie sind nicht flexibel. Sobald ein Modul in einen bestimmten Biegungsradius gebracht wurde, bleibt dieser Radius dauerhaft bestehen. Sie müssen die Abmessungen Ihrer Maschine beim ersten Mal genau richtig berechnen. Wenn sich das Chassis verschiebt oder Sie Ihre Pläne ändern, wird ein festes Modul sich nicht bewegen lassen. Messen Sie also zweimal – und dann noch einmal.